Landesverband Sachsen-Anhalt
10.3.2010
| PR-Glücksfall: „Überfall“? – Stummer SPD-Stadtrat hat endlich was zu erzählen |
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| Harz |
| Dienstag, 02. Februar 2010 um 15:05 Uhr |
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Wernigerode - (AS) Am Donnerstagabend lieferte sich der Wernigeröder SPD-Stadtrat Kevin Müller eine Prügelei mit Jugendlichen in Wernigerode, sofort wird ein „rechter Hintergrund“ vermutet. Warum eigentlich? Endlich schaffte es der „stumme Kevin“ (wie ihn Stadtratskollegen hinter seinem Rücken nennen) in die Medien. Die politische Bilanz von Kevin ist eher mager. Er ist bei den Jusos im Harz aktiv, deren Netzseite im August 2009 das letzte Mal aktualisiert wurde. Außerdem hockt Kevin für die SPD im Stadtrat von Wernigerode, in den er am 7. Juni 2009 wiedergewählt wurde. Kevin präsentiert sich gern als aktiver „Jugendvertreter“, doch bis heute hat er es nicht geschafft, sich seit der Wahl auch nur einmal im Stadtrat zu Wort zu melden. Bisher saß er die Sitzungen immer nur schweigend ab. Umso überraschender ist seine Redseligkeit gegenüber Qualitätsmedien wie der BILD-Zeitung. Obwohl niemand etwas genaueres weiß, ist für Kevin und die SPD klar, das waren die bösen bösen „Rechten“. Wenn das nicht wiedermal nach hinten losgeht. In einer Presseerklärung des SPD-Landesverbandes wird es ganz haarsträubend. Müller prügelt sich aus einer Kneipe kommend (angetrunken?) mit irgendwelchen Jugendlichen und plötzlich fordert die neoliberale SPD ein neues NPD-Verbot? Es ist ja bekannt, dass die heruntergekommene SPD verzweifelt nach Erfolgen, fähigem Personal und Themen sucht. Aber auf so billige und populistische Art – Fazit: unglaublich peinlich! Da die Übergangs-SPD-Landesvorsitzende Katrin Budde diesen Vorfall politisch für sich ausschlachtet, um Lügen zu verbreiten wurde bereits Strafanzeige gegen sie gestellt. Völlig falsch hatte sie in einer Pressemitteilung behauptet, die Nationaldemokraten würden „Gewalt als legitimes, politisches Mittel propagiert(en)“. Das ist natürlich falsch und dessen ist sich auch Frau Budde bewusst. Was macht man nicht alles für etwas Aufmerksamkeit. Dem „stummen Kevin“ können wir nur gute Besserung wünschen und hoffen, dass er sich nicht nur in der BILD-Zeitung zu Wort meldet, sondern auch mal -nach immerhin sechs Monaten- im Stadtrat von Wernigerode den Mund aufmacht und dass in Zukunft nicht jede Kneipenschlägerei genutzt wird, um die NPD in den Dreck zu ziehen. |